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Inhalt: Was versteht man
in den Wissenschaften unter Nomadismus? / Nationalstaaten und "ihre"
Nomaden / Die guten und die schlechten Nomaden / Beduinen in Israel

Vorweg: Wer sind eigentlich
die Nomaden, die ständig umherziehen?
1976: Der alte Zeidan
setzt sich nach einem Arbeitstag, an dem er sich gegen Geld von Touristen
hat photographieren lassen, auf eine Sanddüne und blickt in's Meer.
Da kommt eine Gruppe von Touristen. Sie schwenken eine japanische Flagge
und rufen Slogans, die militaristisch klingen. Da sagt der alte Beduine
zu seiner Ethnologin, Smadar Lavie:
"Ist die chinesische Armee
gekommen?"
"Nein", antwortet sie
ihm, "es sind nur japanische Touristen."
"Unmöglich", sagt er daraufhin.
"Das sind nicht die Stimmen von Touristen."
"Was läßt dich glauben,
daß es die chinesische Armee ist?" fragt sie ihn.
Da antwortet er: "Die
Türken waren hier und sind wieder gegangen. Die Briten waren hier und
sind wieder gegangen. Dann kamen die Ägypter, mit ihnen ein paar Russen
und dann kamen die Israelis mit Amerikanern, Skandinaviern, Franzosen,
Australiern und dem Rest der Welt. Nur die Chinesen haben sich bislang
noch nicht gezeigt und China ist eine aufsteigende Macht in der Welt.
Also warte ich auf sie." (Bücher, Lavie, S.85)
Aus der Perspektive dieses
alten Mannes, der sein Leben lang auf der Sinai-Halbinsel gelebt hat,
sind die Regierungen die eigentlichen Nomaden. Denn sie sind, es, die
auf die Halbinsel kommen, über sie hinwegziehen und wieder verschwinden.
Was versteht man in den
Wissenschaften unter "Nomadismus"?
Der Begriff "Nomadismus"
leitet sich von dem griechischen Wort nomein ab, was soviel bedeutet
wie "weiden lassen". Um der schwindelerregenden Begriffsvielfalt, wie
man sie in der Literatur vorfindet (Saison-, Voll-, Halb-, Kleinvieh-,
Berg-, Zeltnomadismus usw.) entgegenzuwirken, schlägt der Nomadismusexperte
Fred Scholz (Sozial- und Wirtschaftsgeograph) folgende Definition vor:
Nomadismus ist eine mobile,
auf Wanderviehwirtschaft beruhende Lebens- und Wirtschaftsweise. In
der Ethnologie zählt man auch Jäger und Sammler, die in Verwandtschaftsverbänden
umherziehen zu den Nomaden.
Nomadismus gibt es in
vielen Teilen der Welt, so zum Beispiel in der Arktis oder in Gebieten
mit Regenwald. Wir richten hier aber unseren Fokus auf die Länder des
sog. Mittleren Osten, also ganz Nordafrika, die arabischen Halbinsel
und in die daran angrenzenden Länder bis hin nach Indien und in das
südliche Rußland.
Schafe, Ziegen, Kamele
und/oder Rinder bilden sozusagen die Produktionsmittel dieser Menschen.
Alles, was diese hergeben (Milch und ihre Produkte, Fleisch, Fell, Haare
usw.) dient teils der Selbstversorgung und wird teils verkauft, um diverse
Grundnahrungsmittel und Haushaltsgegenstände erwerben zu können. Meist
leben die nomadischen Gruppen daher in dauerhaften Handelsbeziehungen
mit Seßhaften.
Manchmal sind die Tiere
nicht Eigentum der Hirten, sondern gehören besitzenden Bauern. Die Hirten
nomadisieren dann also mit fremdem Vieh und werden dafür mit Geld oder
Naturalien entlohnt. Diese Wirtschaftsform wird als Transhumanz bezeichnet.
Der Nomadismus im Mittleren
Osten dient der Nutzung der kargen Weiden der Trockengebiete der Region.
Der wenig üppige Pflanzenwuchs zwingt die Hirten dazu, das Vieh über
weite Gebiete zu führen. Aus diesem Grund besitzen Nomaden mobile Häuser.
Arabische Beduinen benutzen Zelte, die aus Ziegenhaar gewebt sind und
leicht auf Kamelen transportiert werden können. Diese Zelte nennen sie
"Haarhäuser". Viele asiatische Nomaden benutzen Jurten. Das sind runde
Häuser, die aus zusammenklappbaren Holzgerüsten bestehen, die mit Filzdecken
bedeckt werden. Auch sie können in kurzer Zeit auf- und abgebaut und
auf Tierrücken transportiert werden.
Der Hausrat von nomadisierenden
Gruppen beschränkt sich logischerweise auf das Nötigste, wiewohl z.B.
noble Turkmenen durchaus Porzellangeschirr benutzten, das sie für den
Transport in kleine Holzschränkchen gaben.
Die Nomaden des Mittleren
Ostens sind in Stämmen organisiert. Diese sind autonome, voll funktionsfähige
soziale Systeme. Die Stämme setzen sich aus Unterstämmen und Familienverbänden
zusammen. In einem Stamm hat niemand von Amts wegen zentrale Autorität
inne, vielmehr stehen den einzelnen Untergruppen Männer vor, die als
klug, besonnen und gerecht gelten und denen man aufgrund ihrer Kenntnisse
und Erfahrungen Entscheidungen zutraut (Der "Shaykh" ist so jemand). Diese Männer müssen sich das
Vertrauen ihrer Stammesmitglieder jedoch immer wieder neu erwerben.
Nationalstaaten und "ihre"
Nomaden
Im Zuge der Herausbildung
von Nationalstaaten wurde die Verwaltung der nomadisierenden Gruppen
für die an ein Staatsterritorium gebundenen Regierungen zu einem Problem.
Die Regierungen versuchten, "ihre" Nomaden seßhaft zu machen und ins
nationale ökonomische und politische System einzupassen. Ihre Lebensweise
galt nun nicht nur als altertümlich und unwirtschaftlich, sondern auch
als bedrohlich.
Und wirklich: mit Nomaden
ist buchstäblich kein Staat zu machen: Sie haben keine festen Adressen
und wollen keine Steuern zahlen, sie mißachten nationale Grenzen und
staatliche Gesetze. Nomaden werden von den Seßhaften oft dargestellt als
Räuber und Schmuggler, die mit ihren Herden Krankheiten verschleppen
und ohnehin wüste Gebiete durch Überweidung komplett zerstören. Sie
lassen ihr Vieh auf die Äcker der Bauern, heißt es, sie überfallen Reisende
und rauben sie aus und jeder, der nicht zu ihnen gehört, ist ihr Feind.
Das beste Mittel, den
Nomaden Herr zu werden, erscheint staatlichen Planern daher, die Gruppen
zusammenzuholen und sie, gegebenenfalls mit Gewalt, anzusiedeln. Damit
wollte man auch gleichzeitig ihre soziale Struktur zerstören: Sie sollten
Bürger werden.
All die Umwälzungen, welche
die Herausbildung moderner Nationalstaaten im Mittleren Osten mit sich
brachten, hatten und haben massive Auswirkungen auf das Leben nomadischer
Gruppen. Viele Stammesgebiete wurden durch nationalstaatliche Grenzziehungen
schlichtweg geteilt. Die Staatsgrenzen, v.a. zwischen verfeindeten Staaten,
verhinderten fortan den Zugang der Nomaden zu ehemals aufgesuchten Weidegebieten,
aber auch den Besuch von Heiligengräbern, Heilkundigen oder Stammesrichtern.
Die meist zwanghafte Seßhaftmachung
von Nomaden stürzte diese oft in den Ruin. In Israel zum Beispiel mußten
viele Frauen ihren gesamten Schmuck, der ihr ganzer Besitz war, verkaufen,
damit die Familien Grundstücke und Häuser kaufen und halten konnten.
Viehzucht ist in den städtischen Siedlungen schier unmöglich und so
gerieten viele Beduinen in Israel in Arbeitslosigkeit oder landeten
in schlechtbezahlten Jobs als Lohnarbeiter. Ihr Land hatten sie durch
den Umzug ins Steinhaus ohnehin meist an den Staat verloren. (Beduinenrechte)
In Rußland endete der
Versuch, Nomaden (z.B. Turkmenen) und ihr Vieh in ein Kollektiv zu transformieren,
in einem Desaster und forderte eine Unzahl von Toten unter den Menschen (aber
auch unter den Tieren).
Ganz langsam beginnt man,
in diesen Staaten darüber nachzudenken, ob nicht doch der klassische
Nomadismus die angemessenste Art ist, karge Regionen wirtschaftlich
zu nutzen.
Die guten und die schlechten
Nomaden
"Abwehr und Verlangen,
überhebliche oder angsterfüllte Distanz und hoffnungsfrohe Annäherung
sind die beiden Pole, zwischen denen sich unser Verhältnis zu dem Fremden
und den Fremden seit jeher bewegt. Das eigene Unbewußte, das andere
Geschlecht, der Tod, die Liebe oder die anderen Kulturen provozieren
Deutungen und schaffen Sehnsüchte, die unsere Phantasie beflügeln."
(Literatur, Bücher, Dammann)
Ganz so ist es auch mit
den Nomaden: Abwehr und Verlangen überkommt uns gleichzeitig.
Israel ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein und derselbe Beduine mal
so und mal so wahrgenommen werden kann. Viele Israelis, die sich selbst ja als
westlich geprägte Bürger eines demokratischen Staates betrachten,
sehen in den israelischen beduinischen Ex-Nomaden eine Gefahr. Ebenso werden
sie in den Massenmedien oft negativ dargestellt. Die Beduinen haben oft keinen
festen Aufenthaltsort, keine Adresse. Sie gelten als mindere Bürger, weil
sie Staat und Gesetzbuch mißachten und stattdessen ihrem Stammeswesen
und den Konzepten Familienehre und Blutschuld verhaftet sind. Man sagt ihnen
nach, sie wären Lügner, Diebe und Schmuggler, sie würden
israelische Frauen und ausländische Touristinnen in der einsamen
Wüste vergewaltigen oder töten. Der Umstand, daß sie Araber
und Muslime sind, ihre dunkle Hautfarbe und der ihnen angeblich anhaftende
Geruch von Vieh sind mit negativen Assoziationen belegt.
Gleichzeitig aber geraten
viele Israelis ins Schwärmen, wenn sie von den Beduinen erzählen. "Was
für faszinierende Menschen! Sie sind so ursprünglich und voller Weisheit
wie die biblischen Vorväter. Sie leben in Einklang mit der Natur und
finden selbst in einem Meer von Sanddünen sicher ihren Weg. Und sie
sind so spirituell, so mystisch. Ihr Reiten auf dem Kamel, ihr Sitzen
um das Feuer: wie meditativ! Ihr Brot backen sie in der Erde - sie haben
keinen Besitz, sie sind wahrhaft freie Menschen!"
Dieses idealisierte Bild, an dem durchaus etwas Wahrheit hängen mag, findet man v.a. auch in der
älteren Literatur. Der Beduine wird gezeichnet als ein faszinierendes Wesen, das inmitten der
unwirtlichen Wildnis überleben kann, frei, frech und ungebunden ist. Die Beduinen, so liest
man dort, lachen auf Staaten und Könige und bedauern die Städter, denen ihre Häuser und Regierungen
ein ständiger Klotz am Bein sind. Wenn sie bedroht werden, können die
Städter und Dörfler weder fliehen, denn sie sind in ihren Häusern und
mit ihren Äckern gefangen, noch können sie sich selbst verteidigen,
denn das Verteidigen haben sie der Regierung und dem Militär überlassen.
Bei den Nomaden verteidigt jeder sich selbst, regiert jeder sich selbst.
Die Beduinen, das sind noch echte Männer!
Nomaden faszinieren. Gerade
hier im sog. Westen und heute im 21. Jahrhundert faszinieren sie die
Menschen.
Mit dieser Faszination
verbreitet sich ein Sind-wir-nicht-alle-Nomaden-Gefühl. Viele Menschen
im Westen fühlen sich entwurzelt und heimatlos. Wenngleich sie eine
äußere Heimat haben, so fehlt ihnen doch die innere Heimat. In ihrer
Heimatlosigkeit, so glauben sie, würden sie den Nomaden ähnlich. Viele
Menschen im Westen fühlen sich an keinen äußeren Ort gebunden und sind
ständig bereit, woandershin aufzubrechen. Viele allerdings sehen sich
gegen ihren Willen zum Nomadentum gezwungen. Die neue Arbeitswelt, ein
anderer Arbeitsstil, veränderte Produktionsverhältnisse lassen die Firmenchefs
ihre Mitarbeiter immer wieder an neue Orte versetzen.
Ein ortsungebundenes Handy
zu besitzen und seinen Wohnort häufig zu wechseln macht aber noch keinen
Nomaden aus. Denn die "echten" Nomaden leben in festorganisierten Gruppen.
Sie bilden autonome, voll funktionsfähige soziale Systeme, in denen
der Familie und dem Familienverband eine zentrale Funktion zukommt.
Überdies fühlen sich Nomaden meistens sehr wohl mit Orten und Gebieten
im Sinne einer Heimat verbunden, mit Stammesgebieten, die sie im Laufe
des Jahres durchstreifen. Oft betreiben sie zusätzlich zur Viehzucht
auch noch Acker- und Gartenbau und betrachten dieses Land als ihren
Besitz.
Vermutlich sind Nomaden
oder Beduinen sowohl gut als auch schlecht als auch ganz normale Menschen...

Beduinen in Israel
Als Ende des vorletzten Jahrhunderts die ersten Juden aus Europa nach Palästina einwanderten und schließlich 1948 dort einen eigenen Staat gründeten, schilderten viele von ihnen die dort vorgefundenen Beduinen als Nachfahren des Stammvaters Abraham. Ihre Lebensweise habe sich praktisch nicht geändert, es sei, als blicke man in die Vergangenheit.
Zitat Leon Uris:
"Ohne seine Beduinen wäre Israel undenkbar. Kein anderes Volk ist mysteriöser und faszinierender als dieses, das zeitlos durch die Wüste wandert. Fast scheint es, als wären sie noch immer von dem alten Fluch Abrahams verfolgt, der Hagar und Ismael verwarf, um sie der Erbarmungslosigkeit dieser Weiten zu überlassen. Ihr ganzes Leben ist eine ewige und meist fruchtlose Suche nach Wasser."
Sehr bald aber standen diese mysteriösen Wesen den konkreten Plänen für die Nutzung der Negev-wüste im Weg und man überlegte, was man mit ihnen machen sollte. Denn sie weiterhin so umherziehen zu lassen, das schien dem Staat unmöglich, außerdem brauchte man das Land für Plantagen, Industrie und Siedlungen.
Von den knapp 100 000 Beduinen, die in Palästina lebten, waren nach der Staatsgründung und dem Krieg (1948) ohnehin die meisten von ihnen in die umliegenden Länder geflohen. Einige Stämme wurden dadurch zerrissen. Im Negev blieben nur etwa 11 000 Beduinen zurück. Diese mußten von den Regionen, die sie zum Ackerbau und als Weide genutzt hatten, fort, kamen in ein Reservat nahe Beer Sheva und wurden israelische Staatsbürger, jedoch Bürger ohne gleiche Rechte.
Ab den 60 er Jahren begann der Staat, das Land zu verplanen. Wohin also mit den - wenn auch geheimnisvollen und faszinierenden, doch nun lästig gewordenen - Beduinen?
Moshe Dayan, der Mann mit der Augenklappe, macht einen Vorschlag:
"Wir sollten die Beduinen in ein städtisches Proletariat transformieren: Industrie, Dienstleistung, Ackerbau (...)
Tatsächlich wird dies eine große Veränderung bedeuten: der Beduine wird nicht mehr mit seinen Herden auf seinem Land leben, sondern er wird ein Städter werden, der nachmittags nach Hause kommt und in seine Pantoffeln schlüpft. Seine Kinder gewöhnen sich an einen Vater, der Hosen trägt und kein Schwert mehr im Gürtel hat(...). Die Kinder werden mit ordentlich gekämmten Haar zur Schule gehen.
Es wird einer Revolution gleichkommen, aber es kann innerhalb von zwei Generationen verwirklicht werden.
Ohne Zwang, aber durch staatliche Führung wird dieses Phänomen des Beduinen verschwinden."
(Interview in Ha-Aretz am 13.7.1963)
40 Jahre später:
Inzwischen wurden speziell für die Beduinen des Negev (heute sind es etwa 120 000) sieben Städte gebaut, alle auf dem Gebiet des ehemaligen Reservates. Der Staat ist bemüht, diejenigen Beduinen, welche außerhalb der Städte in kleinen Siedlungen leben, von dort zu vertreiben. Diese Siedlungen sind vom Staat offiziell nicht anerkannt, gelten also als illegal und werden daher nicht mit Infrastruktur versorgt. Das bedeutet: es gibt dort keine Elektrizität, kein fließendes Wasser, keine Straßen, keine Schulen usw. Der Bau fester Häuser ist dort verboten.
Die Menschen in jenen Siedlungen wohnen also in Häusern, die wie Zelte aussehen und aus Holz, Wellblech, Plastikplanen usw. erbaut sind. Warum leben sie dort? Ist es nicht in den Städten viel bequemer?
Der Hauptgrund, warum diese Menschen ihre Dörfer nicht verlassen wollen ist die Angst, das eigene Land zu verlieren. Land, das Beduinen als ihren Besitz betrachten, auf dem sie Olivenbäume haben, Ackerbau treiben und ihr Vieh weiden ist für sie das Wertvollste, was sie haben. Sobald sie in die Stadt gehen, wird ihr Land enteignet. Um das zu verhindern und um weiterhin Schafe, Ziegen und Kamele besitzen zu können, bleiben sie in ihren Siedlungen und verzichten auf die Annehmlichkeiten städtischen Lebens.
Dennoch wird - so wie auch in der Westbank - permanent Beduinenland vom Staat enteignet, meist für den Bau von Siedlungen für jüdische Einwanderer. Dabei wird auch Blut vergossen.
Vom 19.02.2003 geht ein Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker an die Staaten der EU, die gewaltsame Vertreibung von 68 000 Beduinen zu verhindern, deren Dörfer - 45 an der Zahl - zerstört werden sollen. Diese Beduinen sollen enteignet und in Städten zwangs-angesiedelt werden.
Es ist davon auszugehen, daß die Vertreibung der Beduinen und die Zerstörung ihrer Dörfer mit brutaler Gewalt durchgeführt werden wird; eine eigene Polizeitruppe soll hierfür bewaffnet werden.
Tausende von jüdischen Bürgern (etliche von ihnen im Moment noch in Rußland lebend), können sich jetzt schon auf preisgünstigen Wohnraum in den Siedlungen freuen, die dann auf dem ehemaligen Beduinenland entstehen werden!
Sie werden allerdings von der Vertreibung nichts wissen, nichts wissen müssen und vielleicht nichts wissen wollen.
Im Menüpunkt Links haben wir Ihnen eine eigene Liste mit Web-Adressen zusammengestellt, in der palästinensische/beduinische und jüdische, aber auch gemeinsame Menschenrechtsgruppen über die Situation in Israel/Palästina informieren und sich und ihre Arbeit vorstellen.
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